Der Neue über G8
by Jesse on Jul.28, 2010, under Allgemein
Hey,
wie ihr ja schon in Torbens Beitrag gelesen habt, haben Torben und Ich uns bei der Sportplatzolympiade “wiederkennengelernt” . Heute Morgen hat er mich dann gefragt ob ich mit ihm am Blog schreiben würde. Da hab ich mir gedacht warum nicht, ich werds mal probieren
Also ich heiße Jesse, bin 15 Jahre alt und komme aus Dorsten. Ich spiele momentan Handball und Tennis, manchmal sogar erfolgreich. Und sons hab Ich natürlich noch Schule und so den ganzen anderen Kram. Wenn ich sons langeweile hab, treff Ich mich mit Freunden, gehe zum Kanal oder setz mich vor den Pc, deshalb auch dieser Blog. Das Besondere an meiner Schullaufbahn : Ich komme jetzt in die 10. Klasse, d.h. ich b in der erste G8 Jahrgang. Für alle die nich wissen was das ist: Ich mache Abitur am Gymnasium nach 12. Jahren. Und darüber möchte ich euch auch ein bisschen erzählen damit ihr mal sone Vorstellung bekommt was jetzt bei mir so in der Oberstufe läuft
Aber erstmal erzähl ich euch mal, was ich bis jetzt so mit G8 erlebt hab
Also bis zur dritten Klasse war ja noch alles normal, so wie ihr es auch noch kennt. In der dritten hab ich allerdings schon Englisch bekommen. Das war aber glaub ich auch die einzige Änderung in der Grundschule. Als ich dann auf das Gymnasium Petrinum wechselte, wusste da eigentlich keiner was los war. Unser Englischlehrer dachte wir könnten schon nen bisschen besser Englisch und auch in den anderen Fächern waren wir am Anfang komplett überfordert, weil die Lehrer sich einfach ganz andere Vorstellungen davon gemacht haben was wir bis jetzt gelernt haben. Aber das hat sich bei mir schnell gelegt, aber nicht bei allen, sodass wir nach der 5. Klasse schon den ersten Abgänger hatten. In der sechsten haben wir dann schon die zweite Fremdsprache bekommen, obwohl wir nochnichmal die erste vernünftig konnten, ich hab mich für Latein entschieden. Das war, wie ich im Nachhinein merkte, nicht die klügste Entscheidung in meinem Leben. Nach der 7. Klasse waren dann allerdings schon so viele Kinder wieder weg, dass aus den sechs 7. Klassen fünf 8. Klassen gemacht wurden. Da wir schon Latein ein Jahr früher bekommen hatten, mussten wir natürlich auch das WPII-Fach schon in der 8. wählen. Bei uns an der Schule wurde Latein, Franze, Informatik, Geschichte-Politik und Bio-Chemie. Ich hab mich für Informatik entschieden was weitaus schlauer war als Latein zu nehmen
In der 8. Klasse hatten wir dann übrigens genauso viele Stunden wie die damaligen 10. Ich hatte zwar Glück, da Hausaufgaben und Lernen mir immer recht leicht gefallen sind, aber ich hab auch von Kindern gehört, die jeden Tag 2h zu hause vor den Hausaufgaben gesessen haben und trotzdem nicht die besten Noten hatten. Mittlerweile gehen zwar nichtmehr so viele, da die die es bis zur 9. geschafft haben, auch noch die neunte schaffen. Naja jetzt bin Ich nach den Sommerferien in der Sekundarstufe II. Ich bin mal auf meinen Stundenplan gespannt
Weiterhin werde ich in der Schulzeit zusehen, dass ich einmal die Woche einen Eintrag in diesen Blog machen um euch ein bisschen näherzubringen, was die Oberstufe mit G8 so bedeutet.
Na dann wünsch ich euch noch schöne Sommerferien und einen nicht ganz so schlimmen Stundenplan wie Torben ihn hat
Jesse
I’m back!
by Torben on Jul.28, 2010, under Allgemein
Nun ja, ich bin wieder da. Wegen vielem Schulstress fehlte mir einfach die Motivation etwas zu schreiben.
Aber was soll ich denn schreiben? Wenn ich mich zu Hause so umgucke.. Alles wie immer.. NEIN! Nicht ganz!
Ich habe seit 1 1/2 Wochen Sturmfrei und meine Eltern kommen erst in 1 1/2 Wochen mit meiner Schwester aus Kroatien zurück.
In der ersten Ferienwoche war ich mit der Sportplatzolympiade gut beschäftigt. Dort habe ich auch Jesse wiedergetroffen, mit dem ich vor 2 Jahren Handball gespielt habe.
Zu dieser Zeit haben Lisa, eine gute Freundin von mir, und ich auch großartige Kochkünste bewiesen. Es waren zwar etwas viel Nudeln für uns beide, aber geschmeckt hat es trotzdem!
Ich hoffe ihr schaut in nächster Zeit wieder öfters auf diesen Blog.
Die ein oder andere witzige Geschichte werde ich noch schreiben. Kann ich nur leider nicht jetzt machen, da ich vom Praktikum aus gleich ins Sauerland fahre.
Und noch ein Nachtrag, wegen der Fairniss
, zum Stundenplan: Nach der Stundenplanänderung hatte ich einen richtig guten Stundenplan, der mir sogar erlaubt hatte Schützenfeste bis Sonntag Nacht auszukosten. Montag 12 Uhr die erste Stunde zu haben ist echt geil!
Bis heute Abend ihr Leseratten!
Psychedelic Circus
by Niklas on Feb.21, 2010, under Allgemein
Moin allseits zusammen,
nachdem hier längere Zeit Flaute war, spring ich mal in die Lücke um wenigstens mal einen Beitrag in die Welt zu werfen, auch wenn das vielleicht keinen interessiert. Herzlichst Pech gehabt :=)
Normalerweise haben Sonntage immer etwas trauriges. Jedes abgeschlossene Wochenende hat etwas von Verlust. Vielleicht geht das auch nur mir so. Eine Eigenschaft die ich am Wochenende aber immer schätze ist die, dass man Musik hören kann solange man will und das auch ungestört.
Also sitze ich hier schon den lieben langen Morgen (und bald auch Mittag und vllt. auch Abend…) und mache nichts anderes als mich ein wenig zu vergessen und mich vollkommen den Klängen der 13th Floor Elevators sowie den von Cream, The Byrds’, The Doors’, von Iron Butterfly… (und tausend anderen vollgedröhnten Bands) hinzugeben. Das ist genau das richtige Wort. Dieser Musik, die (immerhin aus den 1960ern und 70ern) mittlerweile unter die Räder gekommen ist, kann man nicht “lauschen” oder sie “hören”, man fällt ihr regelrecht anheim, man ist von ihr entweder gebannt oder man findet sie öde, man liebt oder hasst sie.
Im Grunde verlieren alle Dinge rundherum ihre Bedeutung. Die Künstler setzten zu dieser Zeit neuartige Techniken und Töne ein sowie absolut unkonventionelle Lyrik (und das nicht als bloße Eindeutschung von “Lyrics”, sondern als Texte, welche wirklich lyrisch sind). Nicht zu vergessen die Drogen, natürlich, selbstverständlich. Hört man länger als eine Stunde diese Musik sieht man zwar nicht Jesus, aber man kommt doch schon von normalen Denkwegen ab. Auf jeden Fall gerät man bei längerem Zuhören auf einen andere Ebene, in eine gewisse… Ekstase…
Warum schreib ich nun dieses Artikelchen wenn man doch eingesehen hat, dass es im Grunde, so ganz ehrlich, keinen interessiert? Vielleicht weil ich einfach was schreiben wollte. Kann sein. Aber vielleicht auch, da ich die Hoffnung hege, dass Psychedelic Rock wieder ein wenig von Vorturteilen befreit wird. Die Beatles sind keine Psychedelica (jedenfalls nicht nur). Psychedelica hat keine Prinz-Eisenherz-Frisur.
Um mal eine Parallele zu ziehen: mittlerweile gibt es ein paar aktuelle Bands die durchaus psychedelische Einflüsse in sich tragen. Eine Band, von denen ich nur den Namen (und eben das Gerücht das sie solche psychedelische Einflüsse besitzen) erfahren habe sind die “Arctic Monkeys”. Die sollen wohl ein wenig bekannter sein. Keine Ahnung, kann ich mich nicht zu äußern, sehe kein MTV noch betrachte ich irgendwelche Chartlisten. Immerhin fährt man mit dieser Art von Musik durchaus jenseits der Zeit.
DDJC – Update
by Torben on Jan.11, 2010, under Allgemein
Es hat sich einiges getan.. hier der aktuelle Überblick:
- David Guetta ft. Akon – Sexy Bitch
- Bingo Players - Devotion
- Lady Gaga – Bad Romance
- David Guetta – Memories
- Black Eyed Peas – Meet me Halfway
- Die Atzen – Disco Pogo
- Pitbull – Hotel Room Service
- Darius & Finlay ft. Nicco – Rock To The Beat
- David Guetta – One Love
- Rock Massive – You Know Why
Quelle: ddjc.de
Junge Autoren – die erste
by Torben on Jan.11, 2010, under Allgemein
Heute möchte ich euch eine junge Autorin vorstellen.
L. B. ist 17 Jahre alt und besucht die Oberstufe eines Gymnasiums.
Um in kürzester Zeit einen ersten Eindruck zu bekommen hat sie mir einen kleinen Ausschnitt geschickt.
Es ist eine tiefe, dunkle Winternacht – zu kalt zum Schlafen. Die betäubende Kälte weckt Sinne und Geist. Man atmet tiefe Wolken der Sehnsucht ein und aus, während man Schritt für Schritt den Asphalt der Lebensstraßen beschreitet. Die zielstrebigen Schritte verlieren sich in der Häuserallee, während über einem Wolkenwelten schweben – tief genug, um sich darin zu verlieren. Irgendwo, in einem der erleuchteten Häuser, lebt der Fernseher, während im Nachbarhaus Leute lachen. In der Ferne erklingt eine Melodie, die sich in ihrer Nostalgie verliert. Die laute Kälte ist zu stumm zu klirren und man geht eilig weiter. Zum nächsten Ort der Wärme. Die Häuser gehen schlafen und der Asphalt wird zu den schwebenden Wolken. Autolichter schwirren vorbei. Man folgt ihnen tänzelnd durch das Getöse.
Du bist ebenfalls junger Künstler und möchtest deine Werke vorstellen? Dann schreibe mir doch einfach eine Mail.
Tief “Daisy” flog dann doch nur vorbei
by Ricardo on Jan.09, 2010, under Allgemein
Angeblich sollte es der Schneesturm des Winters werden.Ich persönlich habe jetzt davon zwar mitbekommen das Schnee gefallen ist aber das große angekündigte Chaos habe ich vermisst. Auch wenn die Nachrichten uns tagelang warnten und ich schon extra zur Vorbeugung Termine verschoben hab nur um nicht in dieses “Chaos” zu geraten denke ich mir jetzt….das soll alles gewesen sein. Womöglich war es in anderen Städten mal wieder schlimmer als in unserem schönen Dorsten aber wir wohnen wie schon oft bemerkt in einem Gutwetterloch =) . Da es jetzt schon dunkel ist werde ich morgen früh erstmal schauen wie “schlimm” es nach dem Schnee draußen aussieht. Dazu muss ich noch sagen das ich Schnee nicht so mag. Hoffentlich geht er auch bald wieder weg da es jeden morgen 7 Uhr sehr beschwerlich ist pünktlich zur Schule durch die schlechtgeräumten Fahrradwege meines Schulweges zu fahren. Da auch heute auf unserer Straße jeder für das Streuen selber verantwortlich ist hab ich mich heute lieber nicht vor die Tür getraut auch wenn der Schneesturm nicht wirklich eine Bedrohung darstellte. Aber wieso raus wenn man auch drinnen viel erleben kann =) .
Morgen gehts dann weiter mit dem Blog “The day after”
Der Tag nach dem großen Schneesturm.
Schule ist leider nicht in der Lage einen Vertretungsplan zu führen
by Torben on Jan.08, 2010, under Allgemein
07:25 – Unterrichtsbeginn in der ersten Stunde. In Raum 0.05 sitzt der Lateinkurs 11 und wartet auf die Lehrerin.
07:35 – Lehrerin ist immer noch nicht da. Stufensprecher erkundigt sich im Sekretariat. – Stundenausfall!
08:35 – Ich sitze wieder zu Hause und tippe volle Wut diesen Artikel.
11:55 – Werde ich wieder zur Schule fahren.
Wo liegt denn das Problem eine Rundmail an die betroffenen Schüler zu schreiben? Das ist ja mittlerweile unverschämt, wenn man bedenkt wie oft wir schon zu früh aufgestanden sind nur weil wieder Stunden ausgefallen sind wovon man erst am betroffenen Tag bescheid bekommt.
Oder haben die Lehrer Angst davor, dass man dann protokollieren kann wer wie oft fehlt?
Dazu kann ich nur sagen..: Das wird sowieso schon gemacht: Zum Teil sogar mit Fotos vom Vertretungsplan.
Mein Appell an die Lehrer die mal wieder fröhlich mitlesen..: Richtet doch bitte für jeden Kurs einen Emailverteiler an. Ihr müsstet dann nur eine Mail schreiben und wir sind glücklich.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Schulalltag holt mich ein oder -Entweder man ist betrunken oder nicht-
by Torben on Jan.07, 2010, under Allgemein
Na toll,
heute morgen 6:30. Warum zur Hölle klingelt mein Wecker? Und wieso sagt meine Mutter mir ich solle mich beeilen, sonst komme ich zu spät zur Schule?
Da war es wieder.. der Alltag eines Schülers..
Viel geändert hat sich in unserer Schule nicht. Es sind immer noch dieselben mehr oder weniger motivierten Lehrer, bekritzelten Tische und verschmutzen Toiletten.
Naja, also eigentlich hat sich ja gar nichts geändert.
Zum Glück war ich nicht der einzige, dem der erste Schultag zu schaffen macht. Einige Mitschüler von mir sahen deutlich schlimmer aus als ich und auch eine Lehrerin. Den Namen nenne ich besser mal nicht. Wenn man bedenkt dass mich schon drei Lehrer als Freund in StudiVZ hinzugefügt haben und mein ehemaliger Deutschlehrer zugab im SchülerVZ zu sein, möchte ich lieber nicht wissen wieviele Lehrer mitlerweile diesen Blog lesen.
In Philosophie habe ich heute für mich selbst festgestellt:
Henri Bergson kann man mit einem Computer-Nerd vergleichen, der extra kompliziert spricht damit ja keiner etwas versteht.
Den Tag gerettet hat heute der Musik Unterricht in welchem heute ein Referat über Popschlager gehalten wurde. Ein Kommentar von einer Mitschülerin:
Entweder man ist betrunken.. (kurze Pause).. oder nicht!
Da musste selbst unser Lehrer schmunzeln der wohl auch sehr viel von dieser Musikgenre hält.
Im übrigen: Chriz’ Blog spiegelt in diesem Eintrag sehr meine Meinung übers Bildungssystem wieder.
Zum 50. Todestag von Albert Camus oder: wie zuverlässig Zeitungen sein können
by Niklas on Jan.06, 2010, under Allgemein
Obwohl eigentlich ein wenig zu spät, wollte ich nicht darauf verzichten an den 50. Todestag von Albert Camus (1913-1960) zu erinnern. Der französische Autor und Literaturnobelpreisträger, der am 4. Januar 1960 in Südfrankreich verunglückte, war über Jahre hinweg verpönt und dann auch wieder hochgelobt.
Aber da ich auch niemanden langweilen will,werde ich nicht anfangen alle möglichen Werke zu nennen oder wie es Halbgebildete gerne tun (und Lehrer… aber das am Rande) den Leser mit Zitaten vollzumüllen, die alleine gesehen sowieso nicht zu verstehen sind, sondern vielmehr mal einen Blick auf einen Artikel werfen, die in einer Zeitungen erschienen ist, die besonders gerne auf ihre Seriösität pocht: die “Zeit”.
In diesem Artikel ist grundsätzlich alles Biographische richtig. Aber als der Autor dann auf die letzte Seite zur Deutung Camus’ Philosophie schreitet, zeigt sich wieder, dass alle irgendwas behaupten, wenige belegen und kaum einer richtig versteht. Der gröbste Fehler steht auf Seite 7, Absatz 2:
“In beiden Werken geht es um eine Philosophie der Gleichgültigkeit und der Demut gegenüber der Schöpfung und das einfache Glück über das Leben unter der Sonne.”
Was würde Albert Camus dazu sagen? Er ist tot. Aber seine Bücher sprechen für ihn. Seine Philosophie, die der Autor der “Zeit” nennt, spiegelt sich in einem Zitat aus seinem Roman “die Pest” wieder:
“Und ich werde mich bis in den Tod weigern, eine Schöpfung zu lieben, in der Kinder gemartert werden” (S.247).
Klingt das nach Demut vor der Schöpfung? Als Atheist hat er immer das widersprüchliche Verhältnis zwischen Mensch und Welt betont, seine Philosophie ist die des “Absurden”, womit er gerne in die Nähe von Sartres Existentialismus gestellt wird. Darüber streiten sich jedoch die Geister. Trotzdem ist auch Camus so oft fehlinterpretiert und seine Philosophie umgedeutet worden, wie auch die von Sartre und Nietzsche.
Nun, wer aufmerksam meinen Artikel gelesen hat, wird feststellen, dass ich mein Versprechen, nicht zu zitieren nicht eingehalten habe. Um noch einen draufzusetzen will ich mit einem Zitat von Nietzsche enden:
“Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.” (“Menschliches, Allzumenschliches”, Aphorismus 262)






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